Martin Schulz Kanzlerkandidat der SPD

Na also, es geht doch. Mit der Benennung des ehemaligen EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten hat der Vorstand unserer Partei für frischen Wind gesorgt.

Besorgt waren Viele als es den Anschein hatte, Sigmar Gabriel werde erwartungs- gemäß als Regierungsvize und Parteivorsitzender diese Position für sich beanspruchen.

Ohne Zweifel hat Gabriel gute Arbeit in dieser großen Koalition geleistet, er hat sich dabei aber auch aufgerieben, musste zu oft Kompromisse auf kleinstem Nenner eingehen, war zu oft an das Koalitionspapier gebunden. Und dann einen Wahlkampf bei laufendem Geschäft zu führen, die bisherige gemeinsame Regierungsarbeit über den Haufen zu werfen, dass hätte den Kandidaten Sigmar Gabriel zerissen.

Mit dem neuen Kandidaten kommt ein "alter Hase". Unverbraucht in der Bundespolitik, dafür erfahren in der europäischen und internationalen Politik.

Als ehemaliger Buchhändler und Bürgermeister der Stadt Würselen ist Martin Schulz geerdet wie kein Zweiter, kennt die Sorgen und Nöte der Menschen aus eigenem Erleben und Fühlen.

Es geht ein Ruck durch die Sozialdemokratie. Dieser Kandidat macht Hoffnung. Er kann unbelastet die Probleme angehen, die unsere Republik belasten. Und Martin Schulz ist kein abgehobener Technokrat. Sein Lebenslauf garantiert Verständnis für die Not der Kommunen und die Politik an der Basis.

Er kennt übrigens auch Hessisch Lichtenau aus eigener Sicht. Im März 2011 war Schulz politischer Gast bei der Lichtenauer SPD. Nach einem Rundgang durch den Frau-Holle-Park und die Altstadt überzeugte er anschließend im Bürgerhaus mit seinem politischen Statement durch Klarheit und Präzession.

(Siehe den Bericht dazu unter der Rubrik Service > Rückblick > Martin Schulz in Hessisch Lichtenau)


 

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